Liferay Migration und Ablöse
Ihr Liferay Portal war einmal die richtige Entscheidung.
Unsere Liferay-Expert:innen analysieren Ihr Portal mit Unterstützung spezialisierter KI-Agenten und erfassen alle technischen und fachlichen Abhängigkeiten in einer Wissensdatenbank. Aus der daraus abgeleiteten Spezifikation übernehmen wir, was Sie brauchen, und ergänzen, was Sie sich wünschen. Das Ergebnis ist eine maßgeschneiderte, leichtgewichtige, sichere und schnelle Lösung aus offenen Bausteinen.
- Nie wieder Lizenzkosten
- Kein Lock-in
- Schnellere Seitenaufrufe
- Neue Features schneller umgesetzt
- Optimiert für KI-assistierte Entwicklung
- Festpreis nach der Analysephase
Damals richtig, heute nicht mehr.Das Web hat sich weiterentwickelt. Das Portalmodell nicht.
Mitte der 2000er Jahre hatten Organisationen dutzende getrennte Anwendungen, jede mit eigenem Login. Das Enterprise-Portal versprach eine Eingangstür für alles: einmal anmelden, Content, Dokumente, Workflow, Suche und Berechtigungen aus einem Produkt, viele Zielgruppen auf einer Installation. Liferay war die offene, günstigere Antwort auf dieses Problem.
Seither haben Single Page Applications, Microfrontends, Headless CMS und API-first-Architekturen das Portlet abgelöst. Jede Funktion, die Liferay in einem Produkt bündelt, löst heute eine spezialisierte, offene Komponente besser. Was bleibt, ist ein Monolith, der moderne Entwicklung ausbremst.
Die Architektur gibt den Rahmen vor
Anwendungen müssen in Portlets, OSGi-Module und den Liferay Workspace integriert werden. Moderne Tools lassen sich nur mit Umwegen einsetzen. Umsetzungen sind deutlich aufwendiger und langsamer als bei einer eigenständigen Individualentwicklung.
Seitenaufrufe dauern Sekunden
Portlets werden seriell gerendert, Lazy Loading hilft kaum: Jeder Ajax-Request läuft erneut durch die komplette Portal-Pipeline mit Filterkette, Authentifizierung und Permission Checks. Performance lässt sich nur mit mehr Hardware kaufen, und mehr Hardware heißt höhere Lizenzkosten.
Upgrades sind Projekte
Jeder Major-Sprung bedeutet, eigene Portlets, Hooks, Ext-Plugins und Themes neu zu bauen. Der Wechsel von 6.2 auf die OSGi-basierte 7.x-Linie war für viele Teams ein eigenes Großprojekt. Nach Jahren der Anpassung ist das Portal ein Unikat, das nur noch wenige verstehen.
Das Interesse ist seit 2010 um rund 85 Prozent gefallen
Google Trends, Suchbegriff „liferay“, weltweit, 2004 bis heute
Relatives Suchinteresse, 100 entspricht dem Höchstwert im Zeitraum. Nachgezeichnet aus Google Trends, Stand Oktober 2026.
Open-Source-Alternativen für jede Liferay-Funktion
Liferay bündelt rund ein Dutzend Funktionen in einem Monolithen. Für jede davon gibt es heute eine Open-Source-Alternative, die es damals noch nicht gab oder die noch nicht reif genug war, zum Beispiel Keycloak, ein Headless CMS, Spring Boot, OpenSearch oder Camunda. Die genannten Tools sind Beispiele, die Auswahl treffen wir je nach Anforderung.
Damals in Liferay
Portlets nach JSR 168 und 286, serverseitig und seriell zusammengesetzt. Layout, Theme und Navigation kamen aus dem Portal.
Heute, offen und spezialisiert
Eine eigenständige Frontend-Shell, zum Beispiel mit React, Next.js oder Astro, mit fest vorkonfigurierten Routen. Microfrontends oder Web Components bleiben gültig, der Portalkontext entfällt.
Damals in Liferay
LDAP- und Active-Directory-Anbindung, SAML und CAS. Rollen wurden im Portal persistent gespeichert und beim nächsten Sync überschrieben.
Heute, offen und spezialisiert
Ein Identity Provider wie Keycloak als einzige Quelle für Identität und Rollen. Signierte JWT-Tokens, zustandslose Prüfung bei jedem Aufruf, Föderation mit Entra ID oder anderen IDMS.
Damals in Liferay
Feingranulares, portaleigenes Modell mit PermissionChecker und RoleLocalServiceUtil tief im Java-Code.
Heute, offen und spezialisiert
Rollen kommen aus dem Token, geprüft wird deklarativ im Code, zum Beispiel über Spring-Security-Annotationen an Controllern und Service-Methoden. Vergeben werden die Rollen im Identity Provider.
Damals in Liferay
Liferay Journal mit DDM-Strukturen, Redaktion im Portal, Inhalte eng an das Portal-Markup gebunden.
Heute, offen und spezialisiert
Ein Headless CMS, zum Beispiel Strapi oder Directus, liefert Inhalte über REST oder GraphQL an jedes Frontend. Die Redaktion behält ihren Workflow, das Frontend bleibt unberührt.
Damals in Liferay
OSGi-Module und Service Builder im Liferay Workspace. Upgrades über Major-Versionen hinweg waren riskant und teuer.
Heute, offen und spezialisiert
Ein Modulith, zum Beispiel mit Spring Boot oder Quarkus, nach Fachdomänen gekapselt. Java zu Java portiert statt neu geschrieben, bestehende Tests wiederverwendet. Microservices nur, wenn ein Bereich wirklich eigenständig skalieren muss.
Damals in Liferay
Liferay Vulcan stellte REST und GraphQL bereit, mit eigenem Fehlerformat und eigener Serialisierung.
Heute, offen und spezialisiert
Controller werden aus der bestehenden OpenAPI-Spezifikation generiert, zum Beispiel mit Spring Web und Spring GraphQL. Die Endpunkte bleiben vertragsidentisch, Clients laufen ohne Anpassung weiter.
Damals in Liferay
Elasticsearch als Pflichtkomponente der Plattform, Embedded nur für Demos. Der Index gehört dem Portal und wird mit ihm versioniert.
Heute, offen und spezialisiert
Eine Suchkomponente wie OpenSearch, wenn Volltext und Facetten gebraucht werden. Oft reicht die Volltextsuche von PostgreSQL vollkommen aus und spart eine ganze Komponente.
Damals in Liferay
Document Library mit Versionierung und Berechtigungen im Portal.
Heute, offen und spezialisiert
Ein bestehendes DMS oder zum Beispiel Nextcloud, angebunden über offene Schnittstellen. Dokumente gehören nicht in das Portal, sondern in das System, das sie verwaltet.
Damals in Liferay
Kaleo-Workflows im Portal, eng an Portalobjekte gebunden.
Heute, offen und spezialisiert
Eine eigenständige Engine wie Camunda oder Flowable, BPMN-basiert, von jedem Dienst nutzbar. Oder gar kein Workflow-Produkt, wenn die Abläufe einfach sind.
Damals in Liferay
Vertikal: große JVM, viel Speicher, lange Startzeiten. Horizontal nur mit vollständigen Knoten und Cache-Replikation, jeder Knoten kostet Subscription.
Heute, offen und spezialisiert
Zustandslose Container, die genau dort skalieren, wo Last anfällt, zum Beispiel auf Kubernetes oder Container Apps. Die vorhandene CI/CD-Strecke bleibt. Kein Lizenzaufschlag pro Core.
Ist Ihr Liferay ablösbar? Der Custom Code entscheidet.
Wie aufwendig eine Ablöse wird, hängt vor allem vom eigenen Code ab: wie viel davon an Liferay-APIs hängt, wie viele Sites und Rollen es gibt und wie Ihre Redaktion arbeitet. Fünf Fragen geben eine erste Einschätzung.
Lizenzkosten von Liferay DXP: Warum die Rechnung heute nicht mehr aufgeht
Bei Liferay DXP wachsen die Lizenzkosten mit jedem Knoten und jedem Core, den Sie für Last oder Ausfallsicherheit brauchen, und die Architektur zwingt Sie, immer die ganze Plattform zu skalieren. Ein entkoppelter Open-Source-Stack skaliert gezielt und ohne Lizenzaufschlag.
Cores pro Instanz, gestaffelt
DXP-Subscriptions richten sich nach dem Sizing der Instanz. Mehr Last heißt nächste Stufe, ein zweiter Knoten heißt zweite Subscription.
Vertikal statt gezielt
Ein großer JVM-Monolith mit hohem Speicherbedarf und langen Startzeiten. Jeder Clusterknoten trägt die gesamte Plattform plus Cache-Replikation, auch wenn nur ein kleiner Teil unter Last steht.
Liferay CE gibt es nicht mehr
Seit 2026 gibt es nur noch DXP mit Activation Key, der Key entscheidet, welche Funktionen laufen. Das Free Tier bekommt nur den ersten Build jedes Quartals, keine Patches. Wer Sicherheit ernst meint, landet bei der Subscription.
Wie KI die Liferay-Migration beschleunigt
Eine Liferay-Migration scheiterte bisher selten an der Neuentwicklung. Das Problem war das Reverse Engineering: Niemand wusste mehr genau, was tausende Zeilen Custom Code tun. Unsere KI-Agenten lesen den Bestand vollständig, erzeugen daraus einen Knowledge Graph und leiten die Spezifikation ab, auf der hocheffizient entwickelt wird.
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Bestand vollständig erfassen
Statische Analyse aller Imports, Portlets, Hooks, Themes, Expando-Felder und Service-Builder-Entitäten. Wie viel hängt wirklich an
com.liferay.*, welche Funktionen werden genutzt, welche nur bezahlt? - 2
Knowledge Graph erzeugen
Jede Klasse, Tabelle, Schnittstelle, Rolle und Integration wird zum Knoten, jede Abhängigkeit zur Kante. Versteckte Kopplung wird sichtbar, bevor sie im Projekt teuer wird.
- 3
Fachliche Anforderungen statt Legacy
API-Verträge, Datenmodell, Berechtigungsmatrix und Testfälle beschreiben das Verhalten, nicht die alte Architektur. Neue Anforderungen fließen ein, ungenutzte Funktionen fallen weg.
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Hocheffizient implementieren
Controller, Frontend-Komponenten, Integrationscode und Migrationsskripte werden KI-gestützt entwickelt und gegen die Spezifikation getestet. Das Ergebnis: ein zukunftssicheres Service auf offenen Standards, das Sie nie wieder in einen Lock-in führt. Ihr Code bleibt Ihr Code.
Liferay-Migration in Schichten statt Big Bang
Was keine Liferay-Abhängigkeit hat, bleibt. Was an Liferay hängt, wird Schicht für Schicht ersetzt und auf der Testumgebung gegen den Ist-Zustand verifiziert, bevor die nächste folgt. Kein Doppelbetrieb über Jahre.
1 bis 2 Wochen
Deep Dive und Design
Codeanalyse, offene Fragen, redaktioneller Workflow, Datenpflege, Suche, Infrastruktur. Ergebnis: bestätigtes Architekturbild und verbindlicher Backlog.
1 Woche
CI/CD und Guardrails
Automatisierte Tests, Abhängigkeits- und Sicherheitsprüfungen, reproduzierbare Builds, bevor die erste Schicht migriert wird.
8 bis 10 Wochen
Entwicklung, schichtweise
Backend portieren, API-Schicht aus der Spezifikation generieren, Identität an Keycloak, CMS ablösen und Altinhalte importieren, Frontend-Shell mit Theme Bridging.
1 Woche
Handover
Abnahme entlang der Qualitätsziele, Dokumentation, Wissenstransfer. Sie betreiben und entwickeln eigenständig weiter.
Häufige Fragen zur Liferay-Ablöse
Was kostet eine Liferay-Migration?
Das hängt vor allem davon ab, wie stark Ihr Code an Liferay gebunden ist und wie viele Instanzen und Knoten Sie betreiben. Aus unseren Projekten liegt die einmalige Migration meist zwischen 50.000 und 300.000 Euro, der Betrieb des offenen Stacks bei 500 bis 2.000 Euro im Monat. Den verbindlichen Festpreis nennen wir nach der Analysephase.
Wie lange dauert eine Liferay-Ablöse?
Rund drei Monate: ein bis zwei Wochen Deep Dive und Design, eine Woche CI/CD und Guardrails, acht bis zehn Wochen schichtweise Entwicklung und eine Woche Handover. Bei sehr tiefer Kopplung an Liferay kann es länger dauern, das zeigt die Analyse.
Müssen wir Liferay und das neue System lange parallel betreiben?
Nein. Wir ersetzen Schicht für Schicht, was an Liferay hängt, und prüfen jede Schicht auf der Testumgebung gegen den Ist-Zustand, bevor die nächste folgt. So gibt es keine Big-Bang-Umstellung und keinen Doppelbetrieb über Jahre.
Was passiert mit unseren Inhalten und Daten?
Inhalte aus Liferay Journal werden per Skript bereinigt und in ein Headless CMS importiert, Ihre Redaktion behält ihren Workflow. Eigene Datenbanken und angebundene Systeme wie ein CRM bleiben in der Regel erhalten.
Bleibt unser Single Sign-on erhalten?
Ja. Identität und Rollen kommen künftig aus einem Identity Provider wie Keycloak, der sich mit Entra ID oder anderen Verzeichnissen föderieren lässt. Ihre Nutzer:innen melden sich weiter mit ihrem bestehenden Konto an.
Müssen wir die neue Lösung von Posedio betreiben lassen?
Nein. Nach dem Handover betreiben und entwickeln Sie die Lösung eigenständig weiter, der Code gehört Ihnen. Wenn Sie möchten, übernehmen wir den Betrieb gegen eine monatliche Pauschale.
Was, wenn sich eine Ablöse bei uns nicht lohnt?
Dann sagen wir das. Bei vielen Sites, intensiver Redaktion, tiefer Kopplung und akzeptablen Kosten ist der Nutzen einer Ablöse nicht automatisch größer als ihr Aufwand. Sinnvoller ist dann oft, neue Funktionen außerhalb des Portals zu entwickeln, damit die Abhängigkeit nicht weiter wächst. Eine erste Einschätzung gibt der Ablöse-Check auf dieser Seite.
Fragen zu Ihrer Liferay-Instanz?

Ihr Ansprechpartner
Onur Kasimlar
Onur ist zertifizierter Liferay-Experte bei Posedio und bringt jahrelange Erfahrung in der Entwicklung und dem Betrieb von Software mit. Er steht Ihnen für alle Fragen rund um die Liferay-Ablöse zur Verfügung.
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