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Umsetzungsplan für Ihr Projekt

Design Document as a Service

In vielen Projekten steht die Technologie fest, bevor Anforderungen und Kosten bekannt sind. Wir drehen die Reihenfolge um: erst der Umsetzungsplan mit Architektur, Zeitplan und verbindlichem Preis, dann der Code.

Vollwertiges Umsetzungs­konzept
Konkrete Architektur & Tech-Stack
Klarer Zeitplan mit Phasen
Verbindlicher Preis
Risiken benannt & bewertet
Bereit zur Umsetzung

Wer ein Haus baut, hat Vorstellungen, Wünsche und ein Budget. Was häufig fehlt, sind der Praxischeck und ein konkreter Plan, wie man bestmöglich zum Ziel kommt.

Denn nicht jede gute Idee lässt sich auch sinnvoll umsetzen. Manches ist technisch nicht machbar, manches unnötig teuer, und manches lässt sich auf einem anderen Weg deutlich besser lösen. Genau das leistet ein Architekturbüro. Es prüft die Ideen, wägt Varianten ab und macht daraus einen belastbaren Plan.

Fragen tauchen dann erst spät auf, oft zu spät:

  • Betriebsumgebung, Releasezyklus und SLAs
  • Kritische User Journeys und erwartete Latenzen
  • Integration in Bestandssysteme

Und das sind nur einige Beispiele.

In komplexen Softwareprojekten fehlt genau dieser Schritt erstaunlich oft. Die Technologieentscheidung steht schon fest, bevor Anforderungen, Abhängigkeiten und Kosten überhaupt bekannt sind. Gebaut wird sofort, geplant wird agil nebenbei.

Das Architekturbüro für Ihr Softwareprojekt

Posedio übernimmt genau diese Rolle. Wir bringen unsere Erfahrung aus vielen komplexen Softwareprojekten ein und suchen anbieterneutral die beste und effizienteste Lösung für genau Ihre Anforderungen.

Dazu setzt sich unser Architekturteam mit Ihnen zusammen, versteht Ihre Anforderungen und entwirft daraus einen konkreten Umsetzungsplan. Bei uns heißt dieser Plan Design Document. Er bildet die Grundlage für alles, was danach entwickelt wird. Er beschreibt den goldenen Pfad durch Ihr Softwareprojekt, die eingesetzten Technologien, die Architekturentscheidungen sowie einen transparenten Rahmen für Kosten, Ressourcen und Zeitplan.

Er ist kein statisches Pflichtenheft, das für die gesamte Projektlaufzeit festgeschrieben wird. Anforderungen verändern sich, Annahmen erweisen sich als falsch, und aus der Umsetzung kommen neue Erkenntnisse zurück. Daher wächst das Dokument mit dem Projekt.

Änderungen sind günstiger, weil die Architektur sie von Anfang an vorsieht. Das Zielbild steht, die Abhängigkeiten sind bekannt, und die getroffenen Kompromisse sind bewusst gewählt und nachvollziehbar dokumentiert. Damit sinkt das Risiko fundamentaler Kurskorrekturen, die eine Neuentwicklung ganzer Komponenten nach sich ziehen oder aufwendige Umwege um einmal getroffene Fehlentscheidungen erzwingen.

Sie bekommen einen vollständigen Umsetzungsplan für Ihr Softwareprojekt, mit transparenten Kosten und Ressourcen auf Basis Ihrer verbindlichen Anforderungen.

So entsteht Ihr Design Document

Fünf Schritte, von der ersten gemeinsamen Sitzung bis zur freigegebenen Fassung.

IterationAusstieg möglich, von beiden Seiten01Workshop02Stop or Go03Erste Fassung04Abstimmung05FreigabeIterationAusstieg möglich,von beiden Seiten01Workshop02Stop or Go03Erste Fassung04Abstimmung05Freigabe
  1. 01

    Workshop

    Gemeinsam mit Ihnen erheben wir die Anforderungen und erarbeiten erste Lösungsansätze.

  2. 02

    Stop or Go

    Ein kurzer Entscheidungspunkt. Beide Seiten prüfen, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist. Sie oder wir können das Vorhaben hier beenden.

  3. 03

    Erste Fassung

    Wir bringen die Erkenntnisse aus dem Workshop in eine erste Version des Design Documents.

  4. 04

    Abstimmung

    In einem gemeinsamen Termin gehen wir das Dokument durch und nehmen Ihr Feedback auf.

  5. 05

    Freigabe

    Die überarbeitete Fassung wird von Ihnen und von uns freigegeben.

Was ein Design Document kostet

LeistungPreis
Erstellung des Design Documents3.000 Euro netto
Workshop, Ausarbeitung, Abstimmungstermin und finale Fassungenthalten
Bei Beauftragung der Umsetzung durch Posediokostenfrei
Was Sie sich an Fehlentscheidungen und Umbauten ersparenunbezahlbar

Entscheiden Sie sich für die Umsetzung mit uns, entfallen die Kosten für das Design Document vollständig.

Das Design Document gehört Ihnen

Sie können es mit uns umsetzen, mit Ihrem bestehenden Dienstleister oder mit Ihrem eigenen Team. Es ist ausdrücklich keine Vorentscheidung für Posedio, und umgekehrt übernehmen wir auch nicht automatisch jedes Projekt. Genau das macht unsere Einschätzung unabhängig.

Häufige Fragen

Was kostet ein Design Document?

3.000 Euro netto. Entscheiden Sie sich für die Umsetzung mit Posedio, entfallen die Kosten vollständig.

Was ist im Preis enthalten?

Workshop, Ausarbeitung, Abstimmungstermin und die finale Fassung. Für Abstimmungsrunden entstehen keine Zusatzkosten.

Muss ich die Umsetzung bei Posedio beauftragen?

Nein. Sie können das Design Document mit uns, mit Ihrem bestehenden Dienstleister oder mit Ihrem eigenen Team umsetzen. Es ist ausdrücklich keine Vorentscheidung für Posedio.

Was enthält ein Design Document?

Ein vollwertiges Umsetzungskonzept mit Architektur und Tech-Stack, einen Zeitplan mit Phasen, einen verbindlichen Preis sowie benannte und bewertete Risiken.

Wie läuft die Erstellung ab?

Wir verstehen zuerst Ihre Problemstellung, in einem Erstgespräch oder Workshop. Passt die Aufgabenstellung zu unserer Kompetenz, arbeiten wir aus dem gesamten Lösungsraum die für Sie passende Lösung heraus und halten verworfene Alternativen samt Begründung fest. Den Entwurf verfeinern wir gemeinsam, bis das Gesamtkonzept schlüssig ist und von Ihnen freigegeben wird.

Wie lange dauert die Erstellung?

Die reine Bearbeitungszeit liegt üblicherweise bei ein bis zwei Arbeitswochen, vorausgesetzt wir bekommen zeitnah Zugang zu Ihren fachlichen Ansprechpartnern und Rückmeldung zu unseren Entwürfen. Bei komplexeren Vorhaben oder vielen beteiligten Stakeholdern kann es länger dauern. Nach dem Erstgespräch können wir Ihnen die Dauer verlässlich zusagen.

Was passiert, wenn wir nach dem Workshop nicht zusammenpassen?

Nach dem Workshop gibt es einen Entscheidungspunkt. Beide Seiten prüfen, ob die Zusammenarbeit sinnvoll ist — Sie oder wir können das Vorhaben dort beenden.

Ist ein Design Document dasselbe wie ein Pflichtenheft?

Nein. Unser Design Document beantwortet nicht nur, was wir bauen, sondern warum. Es erörtert den Kontext, macht Alternativen und deren Konsequenzen sichtbar und dient Ihnen damit als Entscheidungsgrundlage. Die wesentlichen Rahmenbedingungen, also Architektur, Technologiestack, Meilensteine, Risiken und Kosten, legen wir verbindlich fest. Neue Erkenntnisse arbeiten wir über ein nachvollziehbares Change Management ein. Die Abnahmekriterien werden separat im Vertrag geregelt.

Ihr Design Document beginnt mit einem Gespräch

Design Document anfragen

So sieht ein Design Document aus

// Hier an einem fiktiven, vereinfachten Beispielprojekt.
Fiktives Beispiel
Design Document · Project Template
Order-Platform-Modernisierung
Kunde
Muster Handel GmbH
Verfasst von
Posedio
Version
1.0
Status
FREIGEGEBEN
Umfang
~15 Wochen
Vertraulichkeit
Vertraulich
1

Überblick

Muster Handel betreibt ihre Auftragsabwicklung auf einem zwölf Jahre alten, lizenzpflichtigen On-Premise-System. Ziel des Projekts ist die Ablösung durch eine cloud-native, offene Plattform, die zu Saisonspitzen elastisch skaliert, hochverfügbar ist und keine Lizenzkosten mehr verursacht.

Stakeholder: E-Commerce-Leitung (Sponsor), IT-Betrieb, Kundenservice und Logistik. Nutzen: wegfallende Lizenzkosten, höhere Verfügbarkeit an Aktionstagen und deutlich kürzere Änderungszyklen.
Grobe Timeline: rund 15 Wochen bis Go-Live, anschließend Übergabe an das interne Team.

Alle Beteiligten wissen von Anfang an, worum es geht und warum. Der Überblick beschreibt das Vorhaben, das Problem, das es lösen soll, und die Interessen der Stakeholder. Damit steht das gemeinsame Zielbild, in das sich alle weiteren Entscheidungen einordnen.
2

Die Anforderungen

2.1 Geschäftsanforderungen

Ziel — Was wollen wir erreichen? Eine zentrale Plattform, die Aufträge annimmt, den Lagerbestand abgleicht, den Versand steuert und Kunden über den Status informiert. Self-Service-Dashboards für den Kundenservice inklusive.

Hintergrund — Warum wird das gebraucht? Das Altsystem verursacht rund 120.000 € Lizenzkosten pro Jahr, fällt an Aktionstagen unter Last aus und lässt Änderungen nur über wochenlange Herstellerzyklen zu.

Kontext — Wer nutzt es und wie? Etwa 150 interne Nutzer aus Kundenservice und Logistik, rund 50.000 Bestellungen pro Tag mit bis zu fünffachen Spitzen an Aktionstagen.

2.2 Erforderlicher Reifegrad

Der Reifegrad legt zwei Dinge vorab fest: für welchen Nutzerkreis die Lösung gebaut wird und welchen Qualitätsanspruch der Code erfüllen muss.

Funktional

Aufsteigend nach Anspruch, festgelegt wird eine Stufe.

MVPReicht, um die Idee zu prüfen. Fehler und kurze Ausfälle sind verkraftbar, der Funktionsumfang bleibt auf das Nötigste beschränkt.Internes Tool / QoLErleichtert einzelnen Teams die Arbeit. Ausfälle stören den Alltag, kosten aber kein Geschäft.Intern / für MitarbeitendeLäuft im Tagesgeschäft mit. Ausfälle blockieren Arbeit, die Daten müssen verlässlich stimmen.Gewählt: Kundenzugänglich (hinter Login)Ihre Kund:innen arbeiten damit, aber angemeldet. Verfügbarkeit und Datenschutz zählen, der Nutzerkreis bleibt bekannt und begrenzt.Kundenzugänglich (öffentlich)Frei im Netz erreichbar. Die Last ist schwer vorhersehbar und die Angriffsfläche am größten.

Begründung: Der Kundenservice arbeitet täglich damit und Endkunden sehen ihren Bestellstatus nach dem Login. Die Lösung muss produktreif sein, aber nicht für anonyme Zugriffe aus dem offenen Netz ausgelegt.

Code Maturity

LösungAngestrebte Qualität
Muss einfach funktionierenQuick wins ohne Rücksicht
Schnelle erste Version, später erweiterbarQuick wins mit etwas Weitblick
Produkt mit langer LebensdauerErweiterbar und wartbar durch uns
Code wird an den Kunden übergeben ✓100 % wart- und erweiterbar
Kein Lock-in, von der ersten Zeile an. Wir bauen so, dass Ihr Team die Lösung vollständig selbst weiterführen kann.

2.3 Nichtfunktionale Anforderungen

Was ein System leisten soll, ist nur die halbe Anforderung. Wie gut es das leisten soll, prägt die Architektur mindestens genauso stark. Wir erfassen und priorisieren daher die wesentlichen Qualitätsziele und nutzen ISO/IEC 25010:2023 als Checkliste und Referenz. So vermeiden wir teure Fehlentscheidungen und dimensionieren das System genau richtig: weder overengineered noch unterdimensioniert.

Zuverlässigkeit
5
Informationssicherheit
5
Wartbarkeit
5
Flexibilität
5
Leistungseffizienz
4
Interaktionsfähigkeit
3

Sie entscheiden, worauf es ankommt. Qualitätsanforderungen stehen häufig im Konflikt zueinander: mehr Sicherheit kostet Geschwindigkeit, mehr Flexibilität kostet Wartbarkeit. Die Priorisierung legt vorab fest, welche Seite im Zweifelsfall gewinnt.

2.4 Risikobewertung

RisikoAuswirkungWahrscheinlichkeitMitigationVerantwortlich
Datenmigration aus Altsystem unvollständig dokumentiertHOCHNORMALMigrations-PoC & Datenaudit bereits in Phase 0Posedio
Fachbereich für Anforderungsklärung schwer verfügbarNORMALWAHRSCHEINLICHFeste Workshop-Slots, benannter Product OwnerMuster Handel
Cutover fällt in einen AktionstagHOCHUNWAHRSCHEINLICHCutover außerhalb Peak, getesteter Rollback-Plangemeinsam
Ressourcenengpass auf Kundenseite, insbesondere Fachpersonal im NetzwerkteamHOCHWAHRSCHEINLICHBedarf früh und mit konkretem Zeitfenster anfragen, Priorisierung durch die Geschäftsführung einräumen lassen, Sichtbarkeit im Projekt herstellen und den persönlichen Kontakt zum Team haltenMuster Handel und Posedio
Abteilungen, die durch die Lösung Aufgaben oder Zuständigkeiten abgeben, tragen die Umsetzung nicht mitNORMALNORMALBetroffene früh in Workshops einbinden, Nutzen je Stakeholder explizit adressieren, Sponsor aktiv einsetzenSponsor Muster Handel
Denial-of-Service-Angriffe auf öffentlich erreichbare Endpunkte führen zum Ausfall der AnwendungHOCHWAHRSCHEINLICHRate Limiting und WAF am Gateway, Autoscaling und Lastgrenzen definieren, Lasttests gegen die vereinbarten Kapazitätsziele, Notfallprozess für den AngriffsfallArchitektur Posedio
Kompromittierte Zugangsdaten oder zu weit gefasste Berechtigungen ermöglichen unbefugten Zugriff auf DatenHOCHNORMALZentrale Identitätsverwaltung mit MFA, Least Privilege und regelmäßige Rezertifizierung, Secrets ausschließlich im Secret Store, Zugriffe protokollieren und auswertenSecurity Officer Muster Handel
Verwundbare Abhängigkeiten in Bibliotheken oder Containerimages gelangen unbemerkt in ProduktionHOCHWAHRSCHEINLICHAutomatisiertes Dependency- und Image-Scanning in der Pipeline, Build bricht ab definierter Schwere ab, Softwareinventar pflegen, definierter Patchprozess mit ReaktionszeitenBetrieb und SRE Posedio
Die Risikobewertung schafft Transparenz über die tatsächlichen Risiken des Projekts und des Produkts. So können wir früh gezielte Maßnahmen setzen, statt später zu reagieren. Eine saubere Erfassung der Risiken, einschließlich der IT Security, bildet zugleich die Grundlage für regulatorische Compliance, etwa nach dem Cyber Resilience Act.
3

Geplanter Zeitplan

Arbeitspakete, gebündelt in fünf Phasen über 15 Wochen. Der Go-Live ist eine harte Deadline.

PhaseW1W2W3W4W5W6W7W8W9W10W11W12W13W14W15
P1 · Design & Setup
P2 · Plattform-Fundament
P3 · Kernservices
P4 · Migration & Cutover
Go-Live ▲
P5 · Hypercare & Übergabe
PhaseArbeitspaketIntervall
P1 Design & SetupDesign Doc, Umgebungen, IaC-GrundgerüstW1–2
P2 Plattform-FundamentCI/CD, Cluster, Observability-StackW3–5
P3 KernservicesOrders, Inventory, ShippingW6–10
P4 Migration & CutoverDatenmigration, Go-Live (harte Deadline)W11–13
P5 Hypercare & ÜbergabeStabilisierung, SRE-Handover, WissenstransferW14–15
Der Zeitplan benennt Meilensteine mit konkreten Ergebnissen, den dafür nötigen Personaleinsatz und die Abhängigkeiten, die den Ablauf bestimmen. Gearbeitet wird trotzdem agil in Iterationen, mit regelmäßigen Deployments und kontinuierlich eingearbeitetem Feedback. Der Unterschied zum reinen Sprintbetrieb liegt darin, dass für den zugesagten Leistungsumfang ein Zeithorizont festgelegt wird, also was bis wann geliefert werden soll. Erforderliche Änderungen, die diesen Plan verschieben, werden ins Dokument eingearbeitet und transparent kommuniziert.
4

Die Lösung

4.1 Umsetzung

Event-getriebene Services für Orders, Inventory und Shipping hinter einem zentralen API-Gateway. Der Kundenservice erhält Self-Service-Dashboards, Endkunden automatische Statusbenachrichtigungen. Der produktreife Kern entsteht bis P3, weitere Funktionen folgen iterativ.

4.2 Architektur

Cloud-native auf Kubernetes, vollständig als Infrastructure as Code. Lose gekoppelte Services über einen Event-Bus, managed PostgreSQL als Datenbank, Observability quer über alles.

Kundenservice+ Endkunde
API Gateway+ IAM / Login
Orders
Inventory
Shipping
Event Bus
Managed PostgreSQL
Observability & SRE · Metrics · Traces · Logs · Alerting · SLOs — über alle Services
Fundament: Kubernetes · Infrastructure as Code · Open Standards

Den Kern des Plans bilden die Architektur- und Ablaufdiagramme. Sie zeigen, welche Komponenten neu entstehen und welche zugekauft oder aus dem Open Source Umfeld übernommen werden, wie sich die Lösung in die Bestandssysteme einfügt, über welche Schnittstellen sie angebunden wird und was an Vorkehrungen nötig ist, etwa für Business Continuity oder rechtliche Anforderungen. Ziel ist ein System, das alle Anforderungen erfüllt und dabei so einfach wie möglich zu entwickeln und zu betreiben ist.

4.3 Tech-Stack

TechnologieWofürWarum diese Wahl
KubernetesOrchestrierungOffen und portabel statt proprietärer PaaS-Bindung
TerraformInfrastructure as CodeReproduzierbar, versioniert, überprüfbar
PostgreSQLDatenbankBewährt und lizenzfrei — ersetzt teure DB-Lizenzen
Kafka / NATSEvent-BackboneEntkoppelte, skalierbare Services
OpenTelemetry · Prometheus · GrafanaObservabilityOffener Standard statt teurem APM-Lizenzmodell
KeycloakIAM / LoginOpen-Source-Identitätsmanagement, kein Vendor-Lock-in
Volle Transparenz bei den eingesetzten Technologien. Wir setzen auf zukunftsfähige Sprachen, Frameworks und Services, die zu Ihren Anforderungen passen und keinen Lock-in erzeugen. Denn nicht die Technologie bestimmt die Anforderungen, sondern die Anforderungen bestimmen die Technologie.

4.4 Kostenbetrachtung

Verbindlicher Festpreis · Umsetzung
148.000 €
Fixpreis für das gesamte Projekt bis Go-Live und Übergabe. Kein Zeit-und-Material-Risiko.
Laufende Infrastruktur~2.800 €/Mon.
Wegfallende Lizenzkosten−120.000 €/Jahr
Amortisation~16 Monate

Alternative (Lift-and-Shift des Lizenzprodukts in die Cloud) wäre in der Umsetzung günstiger, hält aber die Lizenzkosten und die Herstellerabhängigkeit dauerhaft. Empfehlung: der offene Neubau — höhere Einmalinvestition, klar niedrigere laufende Kosten.

5

Glossar

AbkürzungBeschreibung
NFRNonfunctional Requirement — Qualitätsanforderung wie Verfügbarkeit oder Sicherheit
IaCInfrastructure as Code — Infrastruktur deklarativ und versioniert beschrieben
SLOService Level Objective — messbares Ziel für Verfügbarkeit oder Latenz
CutoverUmschaltung vom Alt- auf das neue System
HypercareIntensiv begleitete Stabilisierungsphase direkt nach Go-Live
6

Änderungshistorie

DatumGeändert vonKommentar
2026-02-10PosedioErstentwurf nach Workshop
2026-02-24PosedioNFR-Priorisierung & Risiken mit Fachbereich abgestimmt
2026-03-03Muster HandelFreigabe v1.0

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